Hamburg Tourismus – Beliebteste Ausflugsziele und Informationen über Hamburg

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Die Alster in Hamburg

Inhaltsverzeichnis

Die Alster entspringt im Schleswig-Holsteinischen Henstedt-Rhen und zählt als Nebenfluss der Elbe trotz seiner nur 53 Kilometer Länge zu den bekanntesten Gewässern Deutschlands. Die besondere Affinität der Hamburger zu diesem Fluss ist wohl der Tatsache geschuldet, dass die Alster bis ins Hamburger Stadtgebiet reicht und dort als Zusammenschluss von Binnen und Außenalster den 190 Hektar großen Alstersee bildet.

Entstanden ist der heute beliebte Alstersee durch einen Berechnungsfehler im frühen dreizehnten Jahrhundert. Die Ertragskraft und Effizienz zweier Kornmühlen sollte durch gezielte Wasseraufstauungen optimiert werden. Tragfähigkeit und Fassungsvolumen des Staudammes wurde von den Planern unzureichend ermittelt was eine Überflutung der darunter liegenden Alsterwiesen und damit die Entstehung des Binnengewässers zur Folge hatte.

Im 17. Jahrhundert wurden Außen- und Binnenalster durch den Bau der Lombardsbrücke voneinander getrennt. Da diese immer mehr zu einem Hauptknotenpunkt der Innenstadt avancierte, wurde zur Entlastung und Verkehrsberuhigung eine weitere Lombardsbrücke gebaut. Zu ehren John F. Kennedys entschloss man sich im Jahre 1963 diese Überführung in Kennedybrücke umzubenennen.

Alster in Hamburg

Die Außenalster bildet mit seiner 164 Hektar großen Fläche den bedeutend größeren Teil des Flusses. Gekennzeichnet ist die Außenalster vor allem durch das umliegende und bei Hamburgern sehr beliebte Naherholungsgebiet. Weite Flächen sowie liebevoll und durchdacht angelegte Rad- und Fußgängerwege laden zu sportlicher Aktivität und erholsamen Entspannen ein.

Alster Fontäne bis 50m hoch

Alster Fontäne Binnenalster

Das Ufer der lediglich 18 Hektar reichenden Binnenalster ist von herrschaftlichen Bauten der Gründerzeit gesäumt. Vorwiegend finanzkräftige Unternehmen unterhalten vorzeigbare Prestigebauten in elitärer Umgebung. Geprägt sind die noblen Gebäude durch architektonische Einigkeit. Strenge Bebauungspläne verbieten Glasfasaden und Betonbunker.

Neubauprojekte werden von Stadtverantwortlichen auf Herz und Nieren geprüft. Ursprünglich als optischer Leckerbissen gebaut, befindet sich im Zentrum der Binnenalster die Alster Fontäne.

Von privaten Geldgebern finanziert speit diese visuell beeindruckend Wasser in bis zu 50 Meter Höhe. Gutachterlich nachgewiesen ist zudem die erhöhte Wasserqualität des Alstersees, die seit Bau der Fontäne zweifelsfrei festgestellt werden kann und deren Ursache vornehmlich auf der vermehrten Einbringung von Sauerstoff beruht.

Gleichermaßen beliebt bei Einwohnern wie Besuchern ist das Füttern der berühmten Alsterschwäne. Diese können ausschließlich in den Sommermonaten auf der sogenannten Kleinen Alster bewundert werden, einem lediglich 200 Meter langen Teilabschnitt der Alster. Begrenzt von Alsterakaden, Reesendammbrücke, Schleusenbrücke und Uferpromenade avanciert die Kleine Alster vor allem an den schönsten Tagen des Jahres zum Zentrum und Ausgangspunkt touristischer Aktivitäten.

⇒ Tipp: Einen Ausflug mit dem Alsterdampfer

Fuhren bis in die neunziger Jahre des vorangegangenen Jahrtausends Alsterdampfer als reguläre Verkehrsmittel im Linienbetrieb des Hamburger Verkehrsverbundes, so wird die Alster heutzutage hauptsächlich für Freizeitaktivitäten und touristische Zwecke genutzt.

Während Boots-, Kanu- und Kajak-Verleihe in den heißen Sommermonaten um die Gunst der zahlenden Kundschaft buhlen, ist das Befahren der Alster mittels Motorbooten nur nach erteilter Sondergenehmigung möglich. Da ihr Wasser keine Trinkwasserqualität aufweist, ist das Schwimmen im Fluss untersagt. Nichtsdestotrotz wird im Rahmen des jährlichen Triathlon-Wochenendes der Hansestadt die Alster von zahlreichen Athleten durchschwommen.

Zeit und Geld wert ist auf jeden Fall eine Fahrt auf den berühmten Alsterdampfern. Verschiedene Anbieter versorgen die Gäste mit vielfältigen Rundfahrtsmöglichkeiten und zeigen Stadt wie Umland aus einer in jeder Hinsicht sehenswerten Perspektive. Besondere Erwähnung verdient hierbei die St. Georg, das älteste noch im aktiven Dienst befindliche Dampfschiff Deutschlands. Bereits seit 1887 ist die St. Georg auf deutschen Gewässern im Einsatz und wird in regelmäßigen Turnus bei Rundfahrten eingesetzt. Unvergessliche Eindrücke vermittelt das seit 1968 jährlich an der Alster veranstaltete japanische Kirschblütenfest, das vor allem durch sein imposant inszeniertes Feuerwerk zu Ruhm über die Grenzen Hamburgs hinaus gelangt ist.

Fußball - der FC St. Pauli

Obwohl bereits im Jahre 1910 gegründet blieb es dem FC St. Pauli bis heute versagt, einen nationalen oder gar internationalen Titelgewinn zu feiern. Dennoch ist der FC St. Pauli einer der beliebtesten Fußballclubs der Welt und einer der wenigen, der ohne Übertreibung das heutzutage inflationär verwendete Prädikat „Kult-Club“ tragen darf. Wer in der sagenumwobenen Reeperbahn beheimatet ist, muss einfach etwas Besonderes sein.

Seit jeher stand der FC St. Pauli im Schatten des sportlich weit erfolgreicheren Hamburger SV, verfügt aber dennoch nicht nur in Deutschland über eine Anhängerschaft, die seinesgleichen sucht.

FC St. Pauli Mannschaftsbus
FC St. Pauli Mannschaftsbus

Geschichte des Fussballvereins

Wenngleich die Fußballabteilung FC St. Pauli bereits im Jahre 1910 gegründet wurde, lassen sich die Spuren des Vereins bis ins Jahr 1862 zurückverfolgen, als verschiedene ortsansässige Gymnastik-Vereine zum FC St. Pauli fusionierten. Bereits 1924 erklärte sich die Fußball-Sparte als unabhängig, konnte aber auch zu dieser Zeit keinerlei größere Erfolge verbuchen. Von 1930 bis 1940 spielte der FC St. Pauli in der Gauliga und belegte hier zumeist gesicherte Mittelfeldplätze. In der allgemeinen Aufbruchsstimmung nach dem Zweiten Weltkrieg begann auch der sportliche Aufstieg des Vereins. Während den 50ern spielte der FC St Pauli in der damaligen Oberliga Nord und kämpfte bereits im Jahr 1951 um die Deutsche Meisterschaft mit. Im Zuge der Neuorganisation des deutschen Fußballs fand sich der FC St. Pauli in der damals neu gegründeten Regionalliga Nord wieder, in welcher er über einen Zeitraum von fast einem Jahrzehnt um den Aufstieg in den Profifußball kämpfte. Ende der 70er Jahre gelang dem Club der für viele Beobachter längst überfällige Sprung in die höchste deutsche Spielklasse. Doch die Freude über die sportlichen Erfolge währte nur kurz. Der Club konnte die hohen Erwartungen in der Bundesliga nicht erfüllen und musste bereits nach Ablauf der ersten Spielzeit den Weg zurück antreten. Doch es kam noch schlimmer: Aufgrund von Liquiditätsengpässen wurde dem FC St. Pauli im Folgejahr gar die Lizenz für die Zweite Liga entzogen und der Verein zurück in den Amateurfußballbereich geschickt. Bereits nach wenigen Jahren im Niemandsland des deutschen Fußballs klopfte der Klub im Jahre 1988 zum zweiten Mal in Deutschlands Eliteliga an und festigt seitdem seinen Ruf als sogenannte Fahrstuhlmannschaft. Werbung:
Fussball Flagge von St. Pauli
Fussball Flagge von St. Pauli

Der Kultstatus

Gegen Ende der 80er Jahre begann die Wandlung des traditionsreichen aber biederen FC St. Pauli zum Kult-Club im positiven Sinn. Dies führte auch zum Wandel der Anhängerschaft, die ursprünglich begrenzt auf einen kleinen Hamburger Stadtteil zum nationalen Phänomen avancierte. Ein wesentlicher Aspekt der neu gewonnenen Beliebtheit war hauptsächlich der mit dem FC St. Pauli verknüpften linkspolitischen Einstellung sowie der aufgeheizten Partyatmosphäre der Fußballspiele geschuldet.

Vor allem jene politischen Aktivisten gerieten schnell ins Fadenkreuz traditioneller Pauli-Fans. Aus Angst vor Missbrauch ihres geliebten Fußballvereins hielten jene Hardliner dem neu gewonnenen Publikum vor allem vor, den Verein als politische Bühne zu missbrauchen und dabei nicht einmal die Zusammensetzung des aktuellen Kaders zu kennen.

 

Dennoch ist es vor allem dem rasanten Anstieg der unterstützenden Fans zu verdanken, dass der FC St. Pauli in seiner derzeitigen Form überhaupt existiert. Kamen zu Heimspielen im Jahre 1981 noch durchschnittlich 1600 zahlende Zuschauer, so vermeldete der Klub in den späteren 90ern gar bei Regionalligaspielen eine ausverkaufte Arena am Millerntor.

Ein herber Rückschlag für den FC St. Pauli war der Bankrott des langjährigen Präsidenten Heinz Weisener, der den finanziell seit jeher gebeutelten Klub mit privaten Millionen jahrelang über Wasser hielt. Das plötzlich fehlende Geld des Mäzen gepaart mit katastrophaler Misswirtschaft im Managementbereich führten im Jahre 2003 schließlich beinahe zum Ende des Hamburger Kult-Vereins.

In dieser für den Verein schwierigen und ungewissen Zeit sprangen vor allem die treuen Fans in die Bresche, welche durch eine großangelegte und bis dato unvergleichliche Kampagne den Klub retteten. Besondere Erwähnung verdient hierbei das berühmte und auch in der internationalen Medienlandschaft beachtete „Saufen für St. Pauli“ – eine Aktion bei der in Kiez-Bars 0,50 Euro Aufschlag auf den Getränkepreis dem angeschlagenen Verein zu Gute gekommen waren. Trotz des gewaltigen Medienechos kamen durch diese spektakuläre Aktion lediglich wenige hunderttausend Euros zusammen.

Ein wesentlich größerer Anteil an der finanziellen Rettung gründete im Verkauf von Fan-T-Shirts. Millionen verkaufter Exemplare sicherten letztendlich die Existenz des Klubs.

Nicht lange nach der schwierigen Rettung vor dem finanziellen Kollaps geriet der FC St. Pauli im Februar 2005 ein weiteres Mal in schwieriges Fahrwasser. Millionenforderungen des Finanzamtes zwangen den Verein zum rigiden Sparkurs und Abschied aus dem professionellen Fußballs.

Ungeachtet der immer wieder kehrenden Querelen und ständig ungewissen Zukunft des Kultvereins zeigt der FC St. Pauli was mit einer treuen Fanschaar zu erreichen ist. Bereits im Jahre 2007 gelang der erneute Aufstieg in die 2. Liga.

Aktuell kämpft der Klub gar erneut in der Belletage des deutschen Fußballs gegen namhafte Konkurrenz und gegen den Abstieg.

 

2019 wieder Trainerwechsel beim FC St. Pauli

Im April 2019 entlässt St. Pauli den Trainer Kauczinski und Sportdirektor StöverAbsofort übernimmt der ehemalige Bundesliga-Coach Jos Luhukay den Posten von Kauczinski. Als Sportdirektor wurde bis zum Saisonende der kaufmännische Geschäftsleiter Andreas Rettig.

Flohmärkte

Flohmärkte sind in Hamburg und Umgebung reichlich vertreten und laden zum Feilschen und Stöbern ein. Die Schnäppchenjäger sind auf dem Flohmarkt Hamburg besonders früh unterwegs.

Ein Bekannter Flohmarktbetreiber ist die Firma Hochberg. Er hat viele Große und gut besuchte Märkte in un um Hamburg.

Flomarkt in Hamburg

Flohmarkttermine 2019 von Hochberg

Datum 2019 Hochberg Flohmärkte
28.04.2019
famila Reinbek, Liebigstraße 2, 21465 Reinbek
01.05.2019
HAUNI, Kurt-A.-Körber-Chaussee 43-47, 21033 HH - Bergedorf
12.05.2019
Marktplatz Glinde, Glinder Marktplatz 1, 21509 Glinde

Die Öffnungszeiten der Flohmärkte sind von 8.30 Uhr bis 16.00 Uhr. Hauni, Glinde und Real sind sehr gut besuchte Märkte. Hier können Sie immer ein Schnäppchen machen.

Dungeon in Hamburgs Speicherstadt

Eine der skurrilsten und gleichzeitig begehrtesten Attraktionen der Hafenstadt ist der sogenannte Hamburg Dungeon. Bereits im Jahre 2000 eröffnete die Merlins Entertainment Group diese interaktive Ausstellung, die sich wohl am besten als gelungener Mix aus Theaterstück, Geschichtsunterricht, Kabarett und Geisterbahn beschreiben lässt. Neben Amsterdam, Edinburgh, London und York ist Hamburg nun die fünfte Metropole, deren Geschichte den Machern dieses Spektakel das nicht unerhebliche Investitionsrisiko wert war.

Markante Kapitel Hamburgs Stadtgeschichte werden hier im Hamburg Dungeon in dramatischen Inszenierungen nachgespielt und ziehen den interessierten Besucher wortwörtlich ins Zentrum des Geschehens hinein.

Hamburg Dungeon in der Speicherstadt

Markante Kapitel Hamburgs Stadtgeschichte werden hier im Hamburg Dungeon in dramatischen Inszenierungen nachgespielt und ziehen den interessierten Besucher wortwörtlich ins Zentrum des Geschehens hinein. Noch nie wurde Geschichte in ähnlich lebhafter und realistischer Art und Weise wiedergegeben. Talentierte Schauspieler und herausragende Bühnenbauer hauchen im Hamburg Dungeon Handlung und beteiligten Charakteren mit ungeahnter Detailtreue Leben ein, die selbst abgesottensten Gruselveteranen kalten Schauer auf den Rücken zaubern dürfte.

Klaus Störtebeker Inszenierung

Die erste Inszenierung im Hamburg Dungeon stellt die dramatischen Todesumstände der polarisierenden und vor allem im nördlichen Teil der Republik hinreichend bekannten Figur Klaus Störtebekers dar. Störtebecker wurde in den ersten Jahren des 15. Jahrhunderts samt vollständiger Schiffsbesatzung wegen Piraterie festgenommen und von Hamburger Ratsherren zum Tode verurteilt.

Augenblicke vor seinem gewaltsamen Tod unterbreitete er seinen Henkern einen aberwitzigen und zugleich schauerlichen Vorschlag. Er versprach, dass sich sein vom Kopf getrennter Körper unmittelbar nach Vollstrecken des Todesurteils erheben und an den in einer Linie stehenden Besatzungsmitgliedern seines Schiffes vorübergehen werde. Denjenigen seiner Gefolgsleute, die er passieren konnte, sollte die Todesstrafe erlassen werden. In einer herzzerreißenden und verstörend realistisch wirkenden Aufführung nehmen sie an der Hinrichtung im Hamburg Dungeon teil und versuchen den Fängen der Henker Störtebekers zu entkommen.

Flut des 18. Jahrhunderts

Ebenso dramatisch im Hamburg Dungeon dargestellt wird die Flucht vor den Wassermassen der schlimmsten Flut des 18. Jahrhunderts. Gefangen in einem kleinen Boot wird der Besucher Zeuge des verzweifelten Überlebenskampfes zahlreicher Hamburger Stadtbewohner. Und versucht seinerseits sich vor schlagenden Wellen und tosendem Sturm in Sicherheit zu bringen.

Der aufwendigen Inszenierung im Hamburg Dungeon gelingt es umgehend die beklemmende und panische Stimmung beim Kampf gegen die Fluten wiederzugeben und begeistert mit überragender Ablaufplanung und punktgenauer Umsetzung.

Drop-Ride - Freifallturm im Dungeon

Einen Spitzenwert im Hamburg Dungeon erzielt der Adrenalinspiegel der mutigen Dungeon-Besucher spätestens beim sogenannten Drop-Ride, einem Freifallturm der im Jahre 2008 in das bunte Vorstellungsprogram des Hamburg Dungeons integriert worden war und sich vorher bereits in der Londoner Version des Dungeons bewährt hatte. Die zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges spielende Hintergrundgeschichte erklärt den wagemutigen Teilnehmer kurzerhand zum Tode verurteilten Straftäter. Der zuerst an der eigenen Gerichtsverhandlung teilnehmen, seinen schicksalshaften Richterspruch miterleben und schließlich vom bereits wartenden Priester das letzte Gebet erhalten wird.

Der darauf folgende Sturz in die Tiefe bringt selbst mutigste Zeitgenossen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Weiter thematisieren die Macher im Hamburg Dungeon in lebensnaher und detaillierter Ausgestaltung die katastrophalen und beängstigenden Umstände des großen Brandes 1842. Getrieben von lodernden Feuern und dampfendem Rauch versucht der Teilnehmer einen sicheren Weg durch die engen Straßen der Innenstadt zu finden und so den desaströsen Folgen des größten Brandes in der Geschichte Hamburgs zu entgehen.

Weg durch das Sumpfgebiet

Abschließend führt der Weg im Hamburg Dungeon durch schummriges Sumpfgebiet, das die ohnehin strapazierten Nerven des Besuchers vor eine letzte Belastungsprobe stellt. Vermodernde Moorleichen pflastern den steinigen Weg gen Ausgang und überraschen mit schauerlichen Geheimnissen.

Neben Schauerlichkeiten hat der Hamburg Dungeon auch Gastlichkeit zu bieten. Ein Veranstaltungsraum für verschiedene Feierlichkeiten in besonderem Ambiente steht gruselfreudigen Gästegruppen zur Anmietung zur Verfügung.

Der Hamburg Dungeon befindet sich in der Speicherstadt und somit nur wenige hundert Meter von Rathaus und Shoppingmeile „Mönckebergstraße“ entfernt. An gut frequentierten Tagen besuchen nach Angaben des Betreibers mehr als 1000 Menschen die dramatischsten Ereignisse Hamburger Stadtgeschichte.

Der Hamburger Fischmarkt

Der Hamburger Fischmarkt zählt zu den beliebtesten Touristenattraktionen am Hamburger Hafen. Besucher können in einmaliger Atmosphäre preisgünstig frische Produkte erwerben, welche direkt von den Lkws der Händler verkauft werden. Die Verkaufsflächen entlang der Großen Elbstraße in Altona sind heiß begehrt.

Auf 20 000 Quadratmetern finden etwa 500 Händler Platz. Neben Fisch, Obst und anderen Lebensmitteln wechseln auf dem Hamburger Fischmarkt auch Pflanzen, Antikes oder Nippes ihre Besitzer. Die eigentliche Attraktion des Fischmarktes sind die Marktschreier, welche mit derbem Charme und lautstarker Wortakrobatik die Besucher zu fesseln wissen. Zu den festen Größen des Hamburger Fischmarktes zählen Bananen Fred, Käse Rudi, Nudel Uwe und der europäische Champion der Marktschreier, Wurst Herby.

 

Markthalle am Hamburger Fischmarkt
Markthalle am Hamburger Fischmarkt. Hier kann man wärend er Öffnungszeiten des Fischmarktes gemütlich verweilen bei einem Drink und Musik.

Die Öffnungszeiten des Fischmarkts am Hamburger Hafen

Traditionell wird der Hamburger Fischmarkt jeden Sonntag ab 5 Uhr Morgens durchgeführt. Bis 9.30 Uhr füllen die Händler die Körbe und Tüten ihrer Kunden. Zwischen Mitte November und Mitte März öffnet der Hamburger Fischmarkt um sieben Uhr seine Pforten.

In den Sommermonaten zieht der Fischmarkt bis zu 70 000 Menschen in seinen Bann. Der Hamburger Fischmarkt ist über die

  • U-Bahnlinie 3, Haltepunkt Landungsbrücken
  • S-Bahn Linien S1 und S3
  • 112er Bus bis „Braune Brücke – Övelgönne/Neumühlen“ Haltestelle Fischmarkt
  • Pkw-Halter parken in der Van Smissen Straße oder am Edgar-Engelhard-Kai.

Für den Fischmarkt wird kein Eintritt erhoben.

Das Markttreiben erstreckt sich um die Fischauktionshalle. Das imposante Gebäude gilt als architektonisches Baudenkmal, als vielfältige Kulturstätte und erinnert an einen beinahe drei Jahrhunderte währenden Streit zwischen den Fischmärkten in Hamburg und Altona. Die Hamburger sahen es nur ungern, wenn die Händler in Altona ihre Zelte aufschlugen. Denn auch Hamburg verfügte über einen Fischmarkt, dessen Stände waren am Alten Fischmarkt in der Altstadt aufgebaut.

Mitte des 19. Jahrhunderts verlegten die Hamburger, um den Altonaer Markttreiben Konkurrenz zu bieten, ihren Fischmarkt nach St. Pauli. Altonas Antwort bestand im Bau der Fischauktionshalle, welcher 1894 abgeschlossen war. Hierbei hatte man weder Kosten noch Mühen gescheut und eine dreischiffige Basilika im Stil der Markthallen Roms erbaut. Die Folge war ein Umsatzplus, welches die Hamburger Marktbetreiber weiter verärgerte und zum Bau einer eigenen Markthalle verleitete. 

Erst mit der Fusion beider Märkte zur Altonaer und Hamburger Fischmarktgesellschaft im Jahre 1934 wurden diese Zwistigkeiten beigelegt. Beide Markthallen wurden Opfer der Kriegszerstörungen und in den Folgejahren nur notdürftig instand gesetzt.

Für die Hamburger Halle kam das Aus in den 1970er Jahren. Auf dem Areal befinden sich heute Parkflächen. Die Altonaer Halle wurde zwischenzeitlich als Lager genutzt und war ebenfalls dem Abriss geweiht. Dem stand eine Protestflut aus der Hamburger Bevölkerung entgegen.

Auch Münchner Theaterkünstler machten sich für das Gebäude stark und gründeten im Jahre 1973 den Verein Volkshaus Fischmarkt e.V.. Ihr Ziel bestand darin, die Fischauktionshalle als kulturellen Standort zu etablieren. 1976 wurde die Halle unter Denkmalschutz gestellt und der Hamburger Senat legte die Pläne für den Abriss des Gebäudes zu den Akten. Die Restauration erfolgte nach historischen Vorlagen.

Die Kuppel musste neu errichtet werden, da die Dachkonstruktion Opfer der Bomben wurde. Heute kann sich die Fischauktionshalle als einziges Gebäude in Hamburg mit dem europa-nostra-Diplom schmücken, welches als Würdigung des Erhalts europäischer Kulturdenkmäler vergeben wird.

Die Fischauktionshalle direkt neben dem Hamburger Fischmarkt kann für PR- und Werbezwecke gemietet werden und bietet 3 500 Menschen Platz. An Sonntagen erfüllen die Besucher des Hamburger Fischmarktes die Halle mit Leben. Bei Live-Musik können Frühaufsteher oder Nachtschwärmer von der Hamburger Reeperbahn kommend beschwingt in den Morgen tanzen. Im Parterre sorgen Stände mit Krabben, Sekt oder Matjes für einen schnellen Imbiss. Wer den Fischmarkt besucht und mehr Zeit mitgebracht hat, kann auf der Galerie einen ausgedehnten Kapitäns- oder Bootsmann-Brunch zu sich nehmen.

Fischmarkt - seit über 300 Jahren

Seit dem 16. Jahrhundert ließen sich Fischer und Handwerker vor den Toren Hamburgs nieder und hielten am Standort des heutigen Hamburger Fischmarktes einen kleinen Markt ab. König Friedrich III. von Dänemark verlieh Altona im Jahre 1664 das Stadtrecht und somit verfügte Altona auch über ein eigenes Marktrecht.

Seit dem Jahre 1703 ist der Hamburger Fischmarkt offiziell. In der „Magistratus Verordnung wegen der Fischer“ ist festgeschrieben, dass Sonntags vor dem Kirchgang Handel betrieben werden darf, damit sich die Altonaer Bürger mit frischem Fisch versorgen konnten. Erlaubt war der Markt bis um halb neun in der Frühe. Dies hatte den Grund, dass der Fisch bei steigenden Temperaturen nicht verdarb und sicherte für die Marktbesucher den anschließenden Kirchgang.

Während des Dänisch-Schwedischen Krieges im Jahre 1713 wurde der Hamburger Fischmarkt von schwedischen Truppen niedergebrannt. Zwei Jahre später wurde der ursprüngliche Fischerplatz ausgebaut und umgestaltet. Denn der Fischmarkt hatte an Popularität gewonnen und auch Bauern aus dem Alten Land oder von den Elbinseln fanden nun den Weg nach Altona.

Ein weiterer Umbau des Fischmarktes erfolgte auf eine Privatinitiative Altonaer Kaufleute hin im Jahre 1895. Der Fischer Johann Cohrs rief 1887 die erste Fischauktion auf dem Markt ins Leben. Dadurch konnte sich die Bedeutung des Altonaer Fischereihafens entscheidend festigen. Im Juli 1943 wurde die Bebauung um den Fischmarkt durch Fliegerbomben zum Großteil zerstört.

In den Jahren 1942 bis 1948 wurde in Hamburg kein Fischmarkt durchgeführt. In den 1970er Jahren erfolgte der Wiederaufbau des Fischmarktes. Heute prägen, neben der Architektur der Gründerzeit, auch Bauten der Postmoderne das Bild am Hamburger Fischmarkt. Die Fischlieferungen für die wöchentlichen Märkte treffen heute per LKW oder per Flugzeug in Hamburg ein.

Auch Hamburgs Marktschreier gehen ab und an auf Reisen und halten in Großstädten wie Dresden oder Stuttgart in gewohnter Manie einen typisch nordischen Fischmarkt ab.

 

Anekdoten des Marktes

Der Hamburger Fischmarkt blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück, welche eine Reihe von Anekdoten hervorbrachte. Genaue Beobachter werden am Eckhaus Große Elbstraße – Fischmarkt ein Schild mit der Aufschrift „Eier Carl“ entdecken und sich wundern, auf welche Weise der dort ansässige Irish Pub um Gäste wirbt. Bei Carl Cohrs handelt es sich um ein Hamburger Original aus dem beginnenden 20. Jahrhundert. Die Gastwirtschaft, welche Eier Carl von seinem Vater übernahm, genoss einen ausgezeichneten Ruf. Als Spezialität des Wirtes und Opernfreundes galt sein Eiergrog.

Eine wahrlich bewegte Geschichte hat auch der Fischmarktbrunnen hinter sich. Seit 1719 zierte ein hölzerner Springbrunnen den Hamburger Fischmarkt. Dieser wurde 1742 durch einen langlebigeren Sandsteinbrunnen ersetzt, welcher von der Göttin des Handwerks und der Künste, Minerva, gekrönt wurde. Nachdem der Brunnen 122 Jahre das Bild am Hamburger Fischmarkt prägte, musste er einer Haltestelle der Pferdebahn weichen und in den Vorgarten eines Waisenhauses umziehen. Während des I. Weltkrieges wurde der Brunnen geteilt und eingelagert. Von 1929 bis 1942 konnte man den Fischmarktbrunnen auf dem Münzmarkt finden, allerdings ohne die beschädigte Figur der Minerva. 1942 wurde der Fischmarktbrunnen erneut eingelagert. Im Jahre 1989 schuf Bildhauer Hans Kock eine neue Brunnenfigur und der Fischmarktbrunnen kehrte an seinen ursprünglichen Standtort zurück.

Löwen und Fischmarkt?

Löwen waren in vergangenen Zeiten auf dem Hamburger Fischmarkt in aller Munde. Dabei handelte es sich um Gelegenheitsarbeiter, welche nach Jobs Ausschau hielten und Raubtieren gleich über den Markt schlichen. 

Zufall oder nicht – seit einigen Jahren hält das Musical „König der Löwen“ vis a vis des Hamburger Fischmarktes seine Besucher in Atem.

Fischauktionshalle
Fischauktionshalle - bei Hochwasser ist das Gelände überflutet und es findet kein Fischmarkt statt.

Hamburger Hafen - die größte Sehenswürdigkeit

Hamburgs „Tor zu Welt“ nimmt eine Fläche von 7 236 Hektar ein und gilt somit als größter Hafen Deutschlands. Beim Hamburger Hafen handelt es sich um einen zum Meer hin offenen Tidehafen. Die Hafenanlagen erstrecken sich mehr als 100 Kilometer landeinwärts der Elbmündung in die Nordsee. Der Hamburger Hafen verfügt über vier Containerterminals und gilt als zweitgrößter Containerhafen Europas. Im Hamburger Hafen werden Waren jeglicher Art umgeschlagen.

Dabei handelt es sich um ein Gesamtvolumen von 145 Millionen Tonnen jährlich. Vom Hamburger Hafen bestehen Schiffslinien in mehr als 170 Länder, über 900 Häfen weltweit werden angefahren. Das Hafengelände kann von Seeschiffen von bis zu 15 Meter Tiefgang passiert werden. Der Hamburger Hafen stellt nicht nur einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar, sondern hat sich auch als größte Sehenswürdigkeit Hamburgs einen Namen gemacht. Die Fläche des Hamburger Hafens nimmt knapp ein Zehntel des gesamten Stadtgebietes ein und berührt 14 Stadtteile, darunter die Altstadt, Altona oder St. Pauli.

Geschichte des Hamburger Hafens

Landungsbrücken in St. Pauli
Hamburger Hafen. Landungsbrücken in St. Pauli

Die Geschichte des Hamburger Hafens lässt sich bis in das 9. Jahrhundert zurückverfolgen. Damals machten erste Handelsschiffe an einem hölzernen Landungssteg am Reichenstraßenfleet fest. Der Standort dieses ersten Anlegers, am Mündungsarm der Bille in die Alster, wurde im ausgehenden 19. Jahrhundert zugeschüttet. Unter Herzog Ordulf entstand im beginnenden 12. Jahrhundert ein erstes künstliches Hafenbecken. Es existierten eine hölzerne Kaimauer, sowie Aufschüttungen aus Sand und Lehm.

Eine Sturmflut zerstörte diesen Vorläufer des Hamburger Hafens im Jahre 1164. Den Grundstein für die heutigen Hafenanlagen legten die Grafen von Schauenburg und Holstein, welche Handwerker anwarben, um einen Hafen mit einem schiffbaren Zugang zum Meer zu schaffen.

Als offizielles Gründungsdatum des Hamburger Hafens nennen die Geschichtsbücher den 7. Mai 1189. An diesem Datum orientiert man sich auch beim Termin für den jährlich gefeierten Hafengeburtstag. Im 14. Jahrhundert wurden die Hafenanlagen zur Alstermündung hin erweitert und durch die Umleitung des Flusslaufes der Bille Dat Deep, der spätere Zollkanal geschaffen.

Im Jahre 1310 wurde auf der Insel Neuwerk ein Wehrturm errichtet, welcher als Seezeichen fungierte. Im Mittelalter bestanden Handelswege nach Skandinavien und Südeuropa. Während Tuche aus dem niederländischen Herzogtum Brabant, französische Weine oder Pelze aus Osteuropa eingeführt wurden, verließen Holz, Salz, Getreide und Bier als bevorzugte Exportgüter den Hafen.

Blohm und Voss Werft - Schwimmdock
Blohm und Voss Werft - Schwimmdock
Werft Blohm und Voss im Hamburger Hafen
Werft Blohm und Voss im Hamburger Hafen. Man kann die Werft sehr schön von St. Pauli Landungsbrücken aus sehen.

Seit dem Jahre 1356 ist Hamburg offiziell Mitglied der Hanse. Auch die im Hamburger Hafen verschifften Güter wurden im Mittelalter nicht von Piraterie verschont. Bekanntestes Beispiel aus der Geschichte stellen hierbei die Vitalienbrüder unter Klaus Störtebeker dar. Kaiser Maximilian II. verlieh dem Hamburger Hafen 1482 das Stapelrecht. Kaufleute, welche die Elbe passierten, waren nun gezwungen, ihre Waren in Hamburg zum Verkauf anzubieten.

Im deutschen Kaiserreich wurde die Handelstätigkeit gefördert und der Hamburger Hafen trug wesentlich dazu bei, dass Hamburg im 18. Jahrhundert zur zweitgrößten Stadt des Kaiserreichs erstarkte. Anfang des 19. Jahrhunderts brachten die napoleonischen Kriege die Handelstätigkeit zum Erliegen. Nach Aufhebung der Kolonialsperre durch die französischen Besetzer blühte der Handel im Hamburger Hafen schnell wieder auf. Im Jahre 1835 entstanden erste Dampfschiffanleger. Fünf Jahre später wurden die ersten St.-Pauli-Landungsbrücken errichtet. Im Jahre 1845 wurde der umfassende Ausbau des Hamburger Hafens beschlossen. Mit der Quaibahn wurde 1866 eine Verbindung zum Berliner Bahnhof geschaffen.

Im selben Jahr konnten die Arbeiten zum Sandtorhafen, dem ersten Hafenbecken, abgeschlossen werden. Die aus Klinkermauern errichteten Kaianlagen galten als bauliche Meisterleistung der damaligen Zeit. Ein weiterer Generalplan zum Hafenausbau wurde im Jahre 1883 verabschiedet. Hierfür mussten 20 000 Einwohner der Stadtteile Wandrahm und Kehrwieder ihre Wohnungen räumen. Die Erbauung des Hansahafens und des Indiahafens ermöglichten ab 1893 auch größeren Schiffen eine problemlose Zufahrt in den Hamburger Hafen.

In Zeiten des Nationalsozialismus sorgten der Stapellauf des Schlachtschiffes Bismarck oder die Jungfernfahrt der Wilhelm Gustloff, welche 1945 vor der pommerischen Küste von einem russischen U-Boot versenkt wurde, für Aufsehen.

Nach Kriegsende wurde der Hamburger Hafen wieder aufgebaut und erlangte den Status eines Welthafens. Der Warenumschlag konnte sich in den Jahren 1990 bis 2005 nahezu verdoppeln. Im Jahre 2004 wurde mit der Hafen City ein ehrgeiziges Bauprojekt in Angriff genommen, welches Wohnen, Arbeiten und Erholen am Hamburger Hafen noch attraktiver gestalten soll.

Der alte Elbtunnel

Im Jahre 1911 wurde der St.-Pauli-Elbtunnel, der heutige alte Elbtunnel eröffnet. Der Tunnel war mit Fahrstühlen ausgestattet, welche stündlich bis zu 9 000 Menschen befördern konnten. Den Tunnel nutzten hauptsächlich Werftarbeiter, um von St. Pauli nach Steinwerder zu kommen.

Heute ist der alte Elbtunnel eine Touristen Attraktion. Der 426m lange Tunnel  wird  genutzt, um die vielen Ecken des Hafens zu erkunden. Oder das Alte Land zu besuchen.

Spazieren Sie einmal unter der Elbe entlang, wenn Sie Landungsbrücken auf St. Pauli besuchen und erkunden die Weiten des Hafens.

Alter Elbtunnel
Alter Elbtunnel in Landungsbrücken. Durchgehend geöffnet für Radfahrer und Fußgänger - PKW zahlen 3 Euro Gebühr

Viele Sehenswürdigkeiten im Hafen und eine gigantische Größe

Der Hamburger Hafen verfügt über drei Anleger, 13 Hafenbecken und sechs Flusshäfen. Es stehen 320 Schiffsliegeplätze zur Verfügung. Ein 130 Kilometer umfassendes Straßennetz erschließt den Hamburger Hafen. Der Hafenkomplex verfügt über 147 Brücken. Neben den Fährschiffen sorgen sechs Buslinien und 300 Kilometer Gleisanlagen für eine perfekt ausgebaute Infrastruktur.

Für Fußgänger präsentiert sich der Hamburger Hafen von seiner schönsten Seite entlang der Hafenmeile. Die 3,5 Kilometer lange Hafenpromenade beginnt im Hamburger Osten und verläuft bis zum Museumshafen in Övelgönne. Man passiert das zu einem Hotel umgebaute Feuerschiff „LV 13“, das auf Grund seiner außergewöhnlichen Architektur auch als „Flaggschiff“ bezeichnete Pressehaus des Verlags Gruner und Jahr oder das Museumsschiff „Cap San Diego„, welches zu Besichtigungen und Sonderfahrten einlädt.

Museumsschiff Cap San Diego Landungsbrücken
Cap San Diego im Hamburger Hafen Landungsbrücken. Direkt daneben liegt auch das Feuerschiff. Im Hintergrund ist die neue Elbphilharmonie zu sehen.

St-Pauli-Landungsbrücken

Das Herzstück des Hamburger Hafens bilden die St-Pauli-Landungsbrücken. Der Liegeplatz für Fähren und Ausflugsboote wird beherrscht vom 200 Meter langen Empfangsgebäude für den Nordsee- und Bäderverkehr, welches 1909 seiner Bestimmung übergeben wurde. Der Tuffsteinbau wird überragt von einem Glockenturm, welcher zu jeder vollen und halben Stunde sein Signal ertönen lässt.

An den St.-Pauli-Landungsbrücken befinden sich auch die 1896 in Bremerhaven erbaute Dreimaststahlbark „Rickmer Rickmers“ und der Zugang zum alten Elbtunnel, welcher auf die Werftinsel Steinwerder führt.

Eine lange Tradition am Hamburger Hafen besitzt der Fischmarkt, welcher seit dem Jahre 1703 abgehalten wird. Rund um die Fischauktionshalle wird an Sonntagen ab fünf Uhr morgens ein vielfältiges kulturelles und kulinarisches Angebot bereitgestellt.

Zu einem modernen Wahrzeichen Hamburgs wurde die 1974 eröffnete Köhlbrandbrücke, welche den am südlichen Elbufer gelegenen Hafenbereich überspannt. Die 3,9 Kilometer lange Brücke verfügt über vier Fahrbahnen und wird täglich von etwa 30 000 Fahrzeugen passiert. Durch die Köhlbrandbrücke wird der Gütertransport vom Hamburger Hafen zu den Autobahnen A1 und A7 sichergestellt. Für Fußgänger und Radfahrer ist die Brücke gesperrt.

Im Osten des Hamburger Hafens gilt die Speicherstadt als Blickfang. Das geschlossene architektonische Ensemble aus roten Ziegelbauten wurde Ende des 19. Jahrhunderts auf der Brookinsel, südlich des Zollkanals erbaut. In den Gebäuden lagern wertvolle Handelsgüter, wie Rum, Tabak, Kaffee oder Teppiche aus dem Orient. Die Speicherstadt lässt sich auf einer Hafenrundfahrt mit kleineren Barkassen am eindrucksvollsten entdecken.

Die Arbeit am Hamburger Hafen, im Zuge der technischen und territorialen Entwicklung, dokumentiert das Hafenmuseum am Hansahafen. Dem Museum angeschlossen ist der Bremerkai, wo verschiedene Arbeitsschiffe besichtigt werden können. Besonders stimmungsvoll präsentiert sich der Hamburger Hafen im Museumshafen Övelgönne. Historische Schiffe, wie das Segelschiff Skutsje, die Barkasse Otto Lauffer oder das Motorschiff Altona können besichtigt werden oder stechen zu Sonderfahrten in See.

Miniaturwunderland Hamburg

Das Miniaturwunderland Hamburg ist die größte Modellbahnanlage weltweit. Sie hat in der Hamburger Speicherstadt in einem charakteristischen Lagerhaus am Kehrwieder neben dem Hamburger Dungeon einen idealen Standort gefunden.

Die von der Miniaturwunderland Hamburg GmbH betriebene Anlage umfasst derzeit eine Fläche von 1499 Quadratmetern. Auf 15,4 Kilometer Gleisen der Spur HO verkehren 1040 Züge, welche digital gesteuert werden. Der weitere Ausbau des Miniaturwunderland Hamburgs ist bis ins Jahr 2028 geplant. 

Das Geschehen im Miniaturwunderland Hamburg wird derzeit von 40 Computern gesteuert und überwacht. Die Anlage beleben 63 000 Figuren, 389 000 LED’s und 130 000 Bäume. 46 Flugzeuge sowie 4340 Gebäude. Die Baukosten liegen derzeit im Jahr 2019 bei 21 Mio. Euro.

Speicherstadt im Miniatur Wunderland Hamburg
Originalgetreuer Nachbau der Speicherstadt im Miniatur Wunderland Hamburg.

Anfahrt - Preise & Öffnungszeiten

Das Miniaturwunderland Hamburg ist mit der U-Bahnlinie 3, Haltepunkt Baumwall oder der Buslinie 6 erreichbar. Parkplätze stehen am Sandtorkai und im Parkhaus Speicherstadt zur Verfügung.

Erwachsene zahlen für den Besuch im Miniaturwunderland Hamburg 15 Euro Eintritt. Kinder unter 15 Jahre bezahlen 7.50 Euro. Ermäßigungen auf den Eintrittspreis bestehen für Senioren, Schüler, Gruppen, Behinderte oder Geringverdiener.

Um jedem Besucher einen uneingeschränkten Überblick über die Modellbahnanlage zu ermöglichen, ist die Besucheranzahl begrenzt. Aus diesem Grund kann es im Eingangsbereich hin und wieder zu Wartezeiten kommen.

Tipp für Fahrradfahrer: Direkt vor der Tür befindet sich auch eine StadtRAD-Station. So können Sie die Speicherstadt bequem auch mit dem Fahrrad erkunden.

 

Unser Tipp: So vermeiden Sie Wartezeiten

Wenn Sie lange Wartezeiten vermeiden wollen, empfehlen wir Ihnen die Eintrittskarten Online zu buchen. Sie müssen dann nicht anstehen. Und die Gefahr, dass keine freien Plätze mehr verfügbar sind, ist dann auch gebannt.

Öffnungszeiten: Außerhalb der Ferien ist von 9.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. In den Ferien und an Feiertagen ist auch schon von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr Nachts geöffnet. Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie auf der Webseite oben angezeigt.

Entstehung der Modelleisenbahnausstellung

Die Idee für das Miniaturwunderland Hamburg stammt vom Hamburger Frederik Braun. Während eines Urlaubsaufenthaltes in Zürich betrat er ein Modelleisenbahngeschäft und wurde von einem Kindheitstraum eingeholt. Der Gedanke, die weltweit größte Modellbahnanlage zu bauen ließ ihn nicht mehr los. Zurück in Hamburg startete er eine Internet-Umfrage, wobei er 3 000 Personen zu den beliebtesten Hamburger Sehenswürdigkeiten befragte. Dabei bediente er sich tatsächlich vorkommenden und fiktiven Attraktionen. Das Ergebnis verblüffte – die männlichen Teilnehmer wählten das Miniaturwunderland Hamburg auf Platz 3 der Skala, obwohl es bislang nur in der Phantasie seines Erfinders existierte.

Frederik erstellte, zusammen mit seinem Zwillingsbruder Gerrit, ein entsprechendes Konzept und legte den Finanzplan der Hamburger Sparkasse vor. Überraschend kam das Okay für die ursprünglich veranschlagten zwei Millionen DM. Im Dezember 2000 wurde mit dem Bau der Anlage begonnen. Ein halbes Jahr später konnten die ersten drei Abschnitte in Betrieb genommen werden. Seither wird die Anlage ständig erweitert und um neue Highlights ergänzt. Bereits Ende des Jahres 2002 galt das Miniaturwunderland Hamburg als größte europäische Modellbahnanlage.

Zwei Jahre später wurde der Abschnitt Skandinavien vollendet und die Betreiber sahen sich am Ziel ihrer Wünsche – das Miniaturwunderland Hamburg war von nun an die weltgrößte Modellbahnanlage. Die Mühe von 500 000 Arbeitsstunden und ein Investitionsvolumen von zehn Millionen Euro hatten sich bezahlt gemacht. Mit mehr als einer Million Besuchern jährlich zählt das Miniaturwunderland Hamburg zu den größten Touristenattraktionen Hamburgs.

Im März des Jahres 2010 wurden die Gründer für ihre Liebe und Hingabe, mit der sie ihren Traum verwirklichten und für das soziale Engagement, mit dem sie 185 Arbeitsplätze schufen und Maßstäbe in Sachen Besucherfreundlichkeit setzen, mit dem Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland geehrt.

Die Aufteilung der Ausstellung

Miniaturwunderland Flughafen
Auch der Hamburger Flughafen wurde sehr detailreich nachgebaut.

Die einzelnen Bereiche im Miniaturwunderland Hamburg lassen sich über einen langen Flur erreichen. Der Harz gilt als ältester Abschnitt der Anlage. Die beschauliche Mittelgebirgslandschaft durchquert eine Hochgeschwindigkeitsstrecke des ICE. Liebe zum Detail verrät die stimmungsvolle Dorfkirmes.

Auf 120 Quadratmetern Fläche erstreckt sich die Fantasiestadt Knuffingen. Reger Betrieb herrscht auf den Straßen, wenn die Knuffinger Feuerwehr zu ihren Einsätzen ausrückt. Das Miniaturstädtchen ist so beliebt, dass man ihm ein eigens Internet-Portal widmete.

Aus Unmengen von Gips entstanden die österreichischen Alpen. Sattgrüne Almwiesen wird der Betrachter ebenso wenig vermissen, wie Wanderer, Kletterer oder Skifahrer, welche an den funktionierenden Liften Aufstellung nehmen.

Natürlich darf auch die Heimatstadt der Miniaturwunderland Hamburg Gründer nicht fehlen. Hamburg und der deutschen Küste sind 200 Quadratmeter Fläche gewidmet. Die größten Sehenswürdigkeiten Hamburgs wurden originalgetreu nachgebildet. Darunter auch die Speicherstadt und das Wunderland im Wunderland. Durch die Miniatur des Miniaturwunderland Hamburgs ist der kleinste Zug der Ausstellung unterwegs.

Der dritte Ausstellungsabschnitt zeigt Städte und Landschaften der USA. Allein 30 000 Lichter erhellen das Mekka der Glücksspieler, Las Vegas. Auch der Grand Canyon, die Rocky Mountains oder der Weltraumbahnhof Cap Canaveral wurden integriert.

Im größten und für viele Mitarbeiter und Besucher schönsten Abschnitt geht die Reise nach Skandinavien. Das Land im Norden wurde mit zahlreichen technischen Raffinessen ausgestattet. Schiffe durchkreuzen eine 30 000 Liter umfassende Wasserfläche. Die Gezeiten wechseln im sechs Minuten Rhythmus. Elche durchstreifen die Landschaft und ein Geisterschiff irrt durch das von Nordlichtern erhellte Eismeer.

Bau der Schweizer Alpen

Vor die bislang größte Herausforderung sahen sich die Betreiber bei der Errichtung der Schweizer Alpen gestellt. Die Berggiganten sind beinahe sechs Meter hoch. Möglich machte dies ein Deckendurchbruch.

Züge passieren eindrucksvolle Schluchten. Besucher erreichen die Berggipfel durch Treppen im Alpeninneren, welche an Grotten und Tropfsteinhöhlen vorbeiführen. Auch die malerische Landschaft des Tessin lässt sich bestaunen. Für die Schweiz stehen auch eine Schokoladenfabrik und ein Konzert DJ Bobos.

Kein Bauende in Sicht

Weitere Räumlichkeiten konnten dazu gewonnen werden, als im Jahre 2007 mit dem Vermieter eine Vereinbarung geschlossen wurde, eine Verbindung zum Nachbargrundstück zu schaffen. So lassen sich weitere 4 000 Quadratmeter Fläche nutzen. Besucher dürfen gespannt sein – angedacht sind eine Erweiterung der USA, die Entstehung Asiens, Afrikas oder einer weiteren Phantasielandschaft.

Zuletzt wurde im Februar 2018 der Abschnitt Venedig fertiggestellt. Weitere Abschnitte folgen. Man darf gespannt sein.

Tag und Nacht im Wechsel

Zu den Besonderheiten im Miniaturwunderland Hamburg zählt der Tagesablauf, welcher sich alle 15 Minuten wiederholt. Zur Simulation von Tag, Nacht und Dämmerung werden 389 000 Lampen eingesetzt. In den Straßen Knuffingens sind mehr als 100 Autos unterwegs. Hierbei bedient man sich des Car-Systems, welches erstmals auf der Nürnberger Spielwarenmesse 1989 vorgesellt und von den Betreibern weiterentwickelt wurde.

Auch in den Bereichen Skandinavien und USA kommt das System zum Einsatz. Etwa 200 Aktionsknöpfe erlauben es Besuchern, Aktionen auf der Fläche selbst auszulösen. So können Windräder in Betrieb genommen oder ein Space Shuttle gestartet werden. Auch Modell Helikopter sind auf dieser tollen und sehenswerten Ausstellung zu finden.

Führungen im Miniatur Wunderland

Es werden spezielle Führungen angeboten, um Besuchern einen Blick hinter die Kulissen der Modellbahnanlage zu gewähren. Personen, welche in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt oder extrem übergewichtig sind, sollten von diesen Führungen absehen, da der Blick hinter die Kulissen der Anlagen nur auf engstem Raum möglich ist.

Technisch Interessierten werden Einblicke in die Computersteuerung und das Carsystem gewährt. Dabei ist es gestattet, zu Filmen oder zu Fotografieren. Der aus den Medien bekannte Brückenbauer Gaston nimmt Besucher mit auf eine Themenführung und erläutert Entwicklungen und Tendenzen im Miniaturwunderland Hamburg aus der Sicht eines Modellbauers. Das Wunderland Kino im zweiten Stockwerk zeigt interessierten Gruppen ab 20 Personen einen interessanten Vortrag über die Geschichte der Einrichtung.

Thalia Theater Hamburg

Das Thalia Theater Hamburg ist ein Hamburger Staatstheater, welches aufgrund seines festen Ensembles sich weithin einen Namen machen konnte. Das Große Haus des Sprechtheaters befindet sich am Alstertor, im Herzen der Hamburger Altstadt. Mit dem Thalia in der Gaußstraße in Hamburg-Altona verfügt das Theater über eine weitere Spielstätte.

Zum Programm des Thalia Theaters Hamburg zählen zeitgenössische Stücke ebenso wie modern inszenierte Klassiker oder Stücke der Antike. Das Ensemble des Thalia Theaters Hamburg bringt etwa 20 Produktionen auf die Bühne, welche täglich wechselnd oder in Blöcken zur Aufführung gebracht werden. Pro Spielzeit stehen etwa zehn Premieren ins Haus.

Thalia Theater in Hamburg
Das Thalia Staatstheater in Hamburg.

Entstehung und Geschichte des Theaters

Der ursprüngliche Bau des Thalia Theaters Hamburg wurde 1843 errichtet und von den Architekten Auguste de Meuron und Franz Georg Stammann entworfen. Dieses Gebäude befand sich gegenüber des heutigen Theaters, auf dem Areal des 1922 erbauten Thaliahofes. Als Gründer des Thalia Theater Hamburg gilt Charles Maurice Schwartzenberger, welcher sich Chéri Maurice nannte. Der Schauspieler war mit dem Theatermeister des Stadttheaters, Charles Caßmann, bekannt und kam so an die Theater-Lizenz Caßmanns beim Stadtbrand im Jahre 1842 ums Leben gekommener Schwiegermutter, der Witwe Handje. Als Namensgeberin für sein Theater wählte Maurice keine Geringere als Thalia, die Göttin der Unterhaltung und Dichtung aus der griechischen Mythologie.

Von 1885 bis zu seinem plötzlichen Tod im Jahre 1893 leitete Sohn Gustav Maurice das Thalia Theater Hamburg. 1894 wurde die Spielstätte von Bernhard Pollini erworben und von dessen Erben 13 Jahre später in eine GmbH umgewandelt. Im Jahre 1912 wurde der Neubau am Pferdemarkt, dem jetzigen Gerhart-Hauptmann-Platz, seiner Bestimmung übergeben. Es standen 1 300 Sitzplätze zur Verfügung. 1927 konnte mit Peter Lorre ein entscheidender Wegbereiter des Thalia Theater Hamburg gewonnen werden. Lorre brillierte 1931 in „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ und emigrierte 1935 in die USA. 1937 wurde das Thalia Theater Hamburg verstaatlicht. Ein Großteil der Bausubstanz wurde 1945 durch Fliegerbomben zerstört. Bereits ein Jahr später konnte mit Shakespeares „Was ihr wollt“ ein eingeschränkter Spielbetrieb wieder aufgenommen werden.

In den nächsten zwanzig Jahren lag die Intendanz des Thalia Theater Hamburg in Händen des Braunschweiger Schauspielers und Regisseurs Willy Maertens. Die Restauration des. Thalia Theaters Hamburg konnte im Jahre 1960 abgeschlossen werden. Der Hamburger Architekt Werner Kallmorgen stattete das Haus im Stil der Nachkriegsmoderne aus. Unter der Leitung des deutsch-österreichischen Schauspielers und Regisseurs Boy Christian Kleé Gobert wandelte sich die vormals eher bürgerliche Bühne in den 1970er Jahren zusehends zum zeitgenössischen Regietheater. Mit dem Thalia in der Kunsthalle wurde 1972 eine zweite Spielstätte eröffnet. Diese wurde bis zum Jahre 2000 betrieben. Im selben Jahr konnte der Spielbetrieb nahtlos in der Thalia Studiobühne in der Gaußstraße fortgesetzt werden. Die variable Bühne bietet 150 Personen Platz und zeigt zeitgenössische Klassikern, sowie Arbeiten kreativer junger Theaterschaffender.

Regisseur Jürgen Flimm machte das Thalia Theater zum erfolgreichsten staatlichen Sprechtheater in Deutschland. Unter seinem Nachfolger, Ulrich Khnon, konnten vermehrt Uraufführungen auf die Bühne gebracht werden. Ebenso wurde das Autorentheater zur Förderung des schreibenden Nachwuchses ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit dem Körber Studio in der Hamburger Speicherstadt entstand die Bühne junger Regisseure. Eine Umfrage der Zeitschrift „Theater heute“ wählte in den Jahren 2003 und 2007 das Thalia Theater zur Theaterbühne des Jahres.

Bekannt in der ganzen Welt

Das renommierte Ensemble des Thalia Theaters Hamburg führten Gastspielreisen bereits nach Europa, Amerika und Asien. Zahlreiche Fernseh-Aufzeichnungen und Einladungen zu viel besuchten Theaterfestwochen zeugen von der Beliebtheit der Spielstätte. Am Thalia Theater wirkten Regisseure wie Jette Seckel, Michael Thalheimer oder Robert Wilson, welcher mit seinen Musicals „Alice“ und „The Black Rider“ weltweit Erfolge feierte. Im Jahre 2003 war das Theater mit drei Aufführungen beim Berliner Theatertreffen vertreten. Drei Produktionen des Theaters waren zwischen den Jahren 2000 und 2004 für den Wiener Nestroy-Preis nominiert.

Es war im Jahre 2010 sowohl beim Berliner Theatertreffen als auch bei den Mühlheimer Theatertagen vertreten. Die aktuelle Spielsaison wartet mit zahlreichen Premieren auf. So stehen im Thalia Theater erstmals „Der Prozess“ von Franz Kafka, das nach einer Romanvorlage von Helene Hegemann inszenierte Stück „Axolott Roadkill“ oder die deutsche Erstaufführung von „Wir sind Hundert“ von Jonas Hassen auf dem Programm. Auch das Märchen „Der gestiefelte Kater“ oder das Musiktheater „Krönung der Poppea“ bereichern das Angebot im Thalia Theater.

Das Ensemble genießt einen ausgezeichneten Ruf. Die 1976 in Heilbronn geborene Christina Geiße bereichert die Aufführungen seit dem Jahr 2009 als festes Mitglied. Theatererfahrung sammeln konnte sie bereits in der Schaubühne am Lehniner Platz. Aktuell auf der Bühne zu erleben ist Christina Geiße in „Kinder der Sonne“ und „The truth about the Kennedys“. Zu den langjährigsten Mitgliedern des Ensembles zählt der 1931 in Hamburg geborene Schauspieler Peter Maertens. Er stieß bereits 1961 erstmals zum Theaterstamm und ist seit 1985 festes Mitglied und Ehrenmitglied des Theaters. Er steht derzeit für „Die Räuber“, „Hamlet“ oder „Othello“ auf der Bühne. Der Lübecker Thomas Niehaus studierte in Hannover Schauspiel und sammelte in Lübeck und Hannover Bühnenerfahrung. Seit dem Jahre 2009 zählt er zur festen Schauspielerriege des Theaters. In „Reckless“, „Caligula“ oder „Invasion!“ begeistert er sein Publikum.

Victoria Trauttmansdorff wuchs in Wien auf und studierte in Salzburg Schauspiel. Seit 1993 trat sie dem Ensemble des Thalia Theaters bei und arbeitete mit Regisseuren wie Robert Wilson und Andreas Kriegenburg zusammen. Auch in den Kinofilmen „Gegenüber“ und „Falscher Bekenner“ war Victoria Trauttmansdorff zu erleben. Im Thalia Theater Hamburg brilliert sie in „Der Entertainer“, „Don Carlos“ oder „Thalia Kantine“. Alexander Simon wurde 1968 geboren und strebte ursprünglich eine Musiker-Karriere an. Letztlich entschloss er sich zu einem Schauspielstudium in Bochum, welchem Engagements am Wiener Burgtheater oder im Deutschen Schauspielhaus folgten. Beachtung verdienen auch seine eigenen musikalischen Projekte, wie „Nietzsche in America“ und „Mann trifft Frau“.

Im Thalia Theater wurde Alexander Simon im Jahre 2006 festes Mitglied. Die Besucher erleben ihn in „Romeo und Julia„, „Was ihr wollt“ oder „Die Räuber“. Zahlreiche Gastschauspieler bereicherten die Aufführungen des Thalia Theaters. Dazu zählen Nadja Tiller, Maria Schrader, Robert Kuchenbuch oder Thomas Thieme.

Anfahrt zum Theater

Das Theater am Alstertor ist mit S-Bahn und U-Bahn ab dem Haltepunkt Jungfernstieg oder der Bushaltestelle Mönckebergstraße bequem erreichbar.

Autofahrern empfiehlt es sich, die Parkhäuser Europapassage oder Roboisen zu nutzen.

Tickets kaufen und Preise

Die Tageskasse des Theaters hat zwischen Montag und Samstag zwischen 10 und 19 Uhr geöffnet. An Sonn- und Feiertagen können zwischen 16 und 18 Uhr Tickets erworben werden. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Beginn der jeweiligen Vorstellung.

Für Plätze in Parkett und Loge zahlen Besucher zwischen 27 und 48 Euro Eintritt. Für den Besuch von Premierenveranstaltungen werden 66 Euro verlangt. Kinder zahlen für die Aufführungen im Thalia Theater Hamburg 13 Euro, Schüler und Studenten neun Euro. Sparfüchse können die Aufführungen auf einzelnen Plätzen im Mittel- und Oberrang Preise von etwa acht Euro verfolgen. Für die Vorstellungen im Thalia Theater Hamburg in der Gaußstraße beträgt der Eintritt bei freier Platzwahl 22 Euro. Premierentickets kosten 28 Euro. Der Erwerb der Thalia Card ermöglicht den Besuch des Thalia Theaters Hamburg zum halben Preis. Die Ausnahme bilden Premierenveranstaltungen. Die Thalia Card ist zum Preis von 70 Euro im Thalia Theater Hamburg erhältlich.

Karten für das Theater können Sie hier auch online kaufen…

Ausflugstipps bei schlechtem Wetter

Planten und Blomen

Wer sich von Pfützen und Kälte nicht ärgern lassen möchte, findet im Hamburger Freizeitbereich Planten und Blomen, welcher sich auf den alten Wallanlagen am südwestlichen Rand der Neustadt befindet, in den Tropengewächshäusern die ganze Faszination des Südens. Die Schaugewächshäuser der Universität Hamburg wurden im Jahre 1963 aus Anlass der internationalen Gartenbauausstellung eröffnet.

Die untereinander verbundenen Anlagen verfügen über eine Gesamtfläche von 2 800 Quadratmetern. Gerade bei Regen Wetter in Hamburg ist es ausgesprochen entspannend, bei Temperaturen um 25 Grad die Pflanzenwelt Südamerikas im Tropenhaus zu bestaunen oder unter Palmen und Kakteen dem Regenwetter zu trotzen.

Öffnungszeiten

Die Gewächshäuser haben zwischen März und Oktober Montags bis Freitags von 9 bis 16.45 Uhr geöffnet. An den Wochenenden wird eine Stunde später geschlossen. In der Wintersaison können die Tropengewächshäuser zwischen 10 und 15.45 Uhr besucht werden

Wohlige Temperaturen im Tropen-Aquarium

Egal wie das Wetter in Hamburg gerade ist, wohlige Temperaturen bei Regenwetter garantiert auch das Tropen-Aquarium im Tierpark Hagenbeck, welches seit dem Jahre 2007 eine Besucherattraktion darstellt.

Auf 8 000 Quadratmetern begegnet man mehr als 14 000 Tieren. Verschlungene Pfade führen durch eine Urwaldlandschaft, wo Besucher auf Papageien und Krokodile treffen. Das Regenwetter ist schnell vergessen, beim Anblick der bunten Vogelwelt Afrikas.

Der Weg führt weiter zur Kommandobrücke eines U-Bootes, wo sich das Hai-Atoll öffnet und Besucher faszinierende Einblicke in die schillernde Welt der Korallenriffe erhalten. Urlaubsstimmung kommt inmitten der tropischen Pflanzenwelt und bei einem Verwöhn Menü in der „Makalai-Lodge“ auf. Das Tropen-Aquarium hat ganzjährig ab neun Uhr morgens geöffnet.

Planetarium im Stadtpark

Wer auch bei schlechtem Wetter den Blick in die Sterne nicht missen möchte, ist im Planetarium im Hamburger Stadtpark an der richtigen Adresse. Die Einrichtung besteht seit 1930 und hat im einstigen Wasserturm im Hamburger Stadtteil Winterhude Quartier bezogen.

Vorträge, Multimedia-Shows und das erste 3D-Theater Europas ziehen Besucher in ihren Bann. Wenn sich an der Projektionskuppel die Geheimnisse des Weltalls ihren Betrachtern erschließen, können Regenwetter und Wolkendecken der guten Stimmung nichts mehr anhaben.

Das Planetarium ist über die U-Bahnlinie 3, Haltepunkt Borgweg zu erreichen.

Parkplätze stehen in der Hindenburgstraße und am Linnering zur Verfügung.

Einkaufsbummel durch die Europa-Passage

Keine gute Laune an trüben Tagen ist wie weggeblasen bei einem Einkaufsbummel durch Hamburgs Passagen. Die Europa-Passage wurde im Jahre 2006 eröffnet und bietet auf fünf Etagen in mehr als 100 Geschäften ungetrübten Einkaufsspaß.

Die 160 Meter lange Passage zwischen Mönckebergstraße und Jungfernstieg hat zwischen 10 und 20 Uhr geöffnet. Besuchern stehen im Parkhaus 700 Pkw-Stellplätze zur Verfügung. Auch das altehrwürdige Levantehaus ist in Hamburg gut besucht. Die Passage im noblen Kontorhaus bietet 40 exklusive Shops und Restaurants.

Wer das Besondere liebt, wird in der Steiff-Galerie oder im Shop für Volkskunst aus dem Erzgebirge schnell fündig. Im Gebäude befindet sich ein 5-Sterne-Hotel mit eindrucksvollem Spa- und Schwimmbadbereich.

Besuch im Aqua Fit-Wellness Ressort

Wer auch bei trübem Wetter in Hamburg nicht auf den Sprung ins Kühle Nass verzichten möchte, sollte das Aqua Fit-Wellness Ressort im Stadtteil Othmarschen besuchen. Neben einem überdachten Schwimmbad verfügt die Anlage über fünf Saunen und bietet ihren Gästen ein rundum gelungenes Verwöhnprogramm

Das Solarium sorgt auch bei Regenwetter für Urlaubsbräune.

Das Wellness Ressort hat täglich von 9 bis 24 Uhr geöffnet.

 

Bäderland Midsommerland

Schwedisches Flair erwartet Besucher im Bäderland Midsommerland im Hamburger Süden. Die Anlage am Außenmühlenteich bietet mit ihrem 34 Grad warmen Thermalbecken bei Regenwetter die perfekte Alternative.

Die Wassererlebniswelt und ein entspannender Aufenthalt in der Kaminsauna komplettieren das Angebot.

Das Bäderland Midsommerland kann täglich zwischen 10 und 23 Uhr besucht werden.

Hamburgs Museen

Hamburgmuseum

Hamburgs Museen können sich bei regnerischem Wetter in Hamburg über Besuchermangel nicht beklagen. Mehr als 300 Ausstellungen vermitteln viel Wissenswertes und sorgen für trockene Füße. Die umfassendste Sammlung zur Geschichte Hamburgs beherbergt das Hamburgmuseum.

Die 1908 gegründete Ausstellung beleuchtet 1 500 Jahre Geschichte. Ein historisches Modell der Stadt ist ebenso vorhanden wie Ausblicke in die Zukunft der Hafen City. Weitere Themenschwerpunkte des Museums sind das Mittelalter, das Deutsche Kaiserreich oder die Weltkriege. Weiterhin verfügt das Hamburgmuseum über die größte Modellbahnanlage der Spur 1 in Europa.

Öffnungszeiten:

Das Museum am Holstenwall hat Dienstags bis Sonntags zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet. Sonntags kann die Ausstellung eine Stunde länger besucht werden.

Museum für Kunst und Gewerbe

Will das regnerische Wetter in Hamburg nicht aufhören, bietet sich auch ein Abstecher in das Museum für Kunst und Gewerbe an. Die 1874 gegründete Sammlung am Steintorplatz zählt zu den größten Hamburger Museen und beherbergt eine kunstgeschichtliche Sammlung von europäischem Rang.

Kunsthistoriker Justus Bruckmann rief das Museum ins Leben. Besichtigt werden können antike Statuen, sakrale Kunst des Barock, Porzellan des 17. und 18. Jahrhunderts oder Möbel aus der Ära des Jugendstil. Das Museum für Kunst und Gewerbe ist vom Hauptbahnhof auf kurzen Wegen erreichbar.

Öffnungszeiten:

Besucht werden kann die Ausstellung Dienstags bis Sonntags von 11 bis 18 Uhr. Donnerstags ist die Sammlung bis 21 Uhr zugänglich.

Hamburger Schulmuseum

Das Hamburger Schulmuseum in St. Pauli besteht seit dem Jahre 2006 und entführt in die Klassenzimmer vergangener Zeiten. Mehr als 10 000 Exemplare können in der einstigen Realschule in der Seilerstraße besichtigt werden.

Öffnungszeiten:

Geöffnet ist das Hamburger Schulmuseum Montags bis Freitags zwischen 8 und 16.30 Uhr

Die beliebten Hamburger Eiscafés

Verführerische Eisspezialitäten bietet die Eiszeit seit 1995 Hamburgern und ihren Gästen in sechs Filialen an. Das täglich wechselnde Angebot umfasst mehr als 70 Sorten feinstes Speiseeis.

Bei weißem Schokoladeneis mit Nougat, Milcheis mit Espresso oder Zartbitterschokoeis mit Marzipan ist es ein Leichtes, das Hamburger Regenwetter zu vergessen.

Bei Eis-Schmidt erhalten die süßen Kugeln so ausgefallene Namen wie „Schmollmund“ oder „Harte Jungs“. Im Eiscafé „Enjoy it“ in Hamburg Winterhude gelten frische Waffeln oder Macadamia Vanilleeis als Renner. Eine extra Portion frisches Obst sorgt für den bei Regenwetter in Hamburg dringend benötigten Vitaminstoß.

Großer Spaß für Kinder

Indoorspielplatz Rabatzz

Besonders Kinder quengeln, wenn bei regnerischem Wetter in Hamburg trübe Stimmung aufkommt. Dem vorbeugen kann ein Besuch im Indoorspielplatz Rabatzz!

Kinder und Eltern sind gleichsam gefragt, wenn es an die Bewältigung des Hochseilgartens geht oder die Power-Aqua-Paddler Boote bestiegen werden wollen.

Mega-Hüpfburgen, die 32 Meter lange Reisenwellenrutsche oder eine kindgerechte Bowlinganlage bieten bei Regenwetter Spielspaß ohne Ende. Der Indoorspielplatz Rabatzz! befindet sich im Hamburger Stadtteil Stellingen und ist mit der Buslinie 281 oder von der U-Bahn Haltestelle Tierpark Hagenbeck erreichbar.

Kostenlose Parkplätze sind vorhanden.

 

Das Klingende Museum

Ein Erlebnis der besonderen Art bietet Kindern bei Regenwetter das Klingende Museum. Musikinstrumente aller Art dürfen hier nicht nur bestaunt, sondern auch angefasst und ausprobiert werden.

So ist mit Blockflöte, Fagott, Geige oder Gitarre das neue Lieblingsinstrument bald gefunden und das regnerische Wetter in Hamburg vor der Tür schnell vergessen. Die Ausstellung am Dammtorwall kann nach Vereinbarung besucht werden.